Sonntag, 1. Mai 2016

Zeitlos

Ich kann mich erinnern;
wie wir durch die Maisfelder liefen, wie wir auf den Hügeln unter dem Sternenhimmel lagen. An die Blätter der kleinen Bäume die im grellen Licht der umliegenden Fabriken aufleuchteten. An das goldene Mondlicht, welches Nachts in mein Zimmer fiel.

Ich sehe es vor mir;
wie wir ihn entlang gingen, den endlosen schwarzen Weg.
Geschmückt mit Abenteuern und Orten, die unsere Fantasie befeuerten.
Und wir waren noch so voller Wissensdrang, und frei von Kummer.
Alles um mich herum war so lebendig. Jeder lachte. Die Orte und Jahreszeiten waren vielzählig, alles steckte voller Hoffnung und Erwartungen.

Und dann stand sie vor mir;
Die Zeit, und sagte mir, ich müsse gehen, weil Glück nicht für immer hält.
Unter Tränen fragte ich, kann ich denn nicht bleiben?
Doch die Zeit blieb stumm. Und alles verschwand.

Nur ich blieb.

Nur ich bin immer noch am Träumen.





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